Etiketten - Fluch und Segen zugleich
Viele Bereiche des täglichen Lebens sind ohne sie nicht mehr vorzustellen - Etiketten.
Sie "verzieren" in Supermärkten ohnehin schon viel zu buntes und überladenes Verpackungsmaterial, "schmücken" als selbstklebende Varianten Pinnwände und Arbeitstische in Büros und selbst vor dem Haushalt machen sie keinen Halt. So wird sicher jede Hausfrau/jeder Hausmann seine Behältnisse beschriften, um im "Großraumlager Küche" nicht den Überblick zu verlieren.
Die Industrie ist auf diese Kennzeichnungsmöglichkeit angewiesen, da kein Mensch die Masse an unterschiedlichen Produkten überblicken könnte. Oftmals unterscheiden sich die Waren auch nur unwesentlich, weshalb es umso notwendiger ist, sie unverwechselbar zu kennzeichnen.
Etikett ist nicht gleich Etikett
Etiketten unterschieden sich diversen Gesichtspunkten. Ein Etikett, kann als Merkzettel, Produktkennzeichnung, Prüfsiegel oder Hinweis genutzt werden.
Wir unterscheiden hier folgend:
- Adressetiketten
- Auszeichnungsetiketten
- Barcodeetiketten
- Hinweisetiketten
- Inventaretiketten
- Kennzeichnungsetiketten
- Prüfplaketten
- Siegel
- Werbeetiketten
Jede Anwendungsform hat speziell genormte Plaketten, die manchmal sogar gesetzlich festgehalten sind.
Verfahren zur Anbringung
Selbstklebende Etiketten, auch einfach Aufkleber genannt, sind die häufigste Form von Etiketten. Sie kommen überall zum Einsatz. Doch einige Plaketten und Siegel bedürfen einer besonderen Behandlung, da sie Sicherheit und Funktionstüchtigkeit eines Produktes gewährleisten.
Auch ist die Untergrundbeschaffenheit eines Objektes, auf dem ein Etikett angebracht werden soll, ein entscheidender Faktor für die Befestigung. Grobe und unebene Oberflächen eignen sich kaum für Aufkleber, weshalb hier eher zu Schrauben, Nieten oder einem Schweißgerät gegriffen wird.
Bild: Ralf Dierenbach