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Verkehrsschilder > Elektronische Schilder

Elektronische Schilder - Ein Schritt in die Zukunft

Auch im Straßenverkehr wird die moderne Technik bzw. Informatik in Form von elektronisch gesteuerten und betriebenen Schildern verwendet. Sie werden auch als Verkehrsleitsysteme oder lichtemittierende Wechselverkehrszeichen bezeichnet, da sie so vielfältig sind, dass viele dieser Modelle nahezu alle möglichen Verkehrszeichen darstellen und sich den aktuellen Gegebenheiten im Verkehr anpassen können.

Die verschiedenen Ausführungen der Verkehrsleitsysteme

Über die Jahre wurden zahlreiche Varianten dieser Beschilderung entwickelt, die sich in vielen Punkten unterscheiden. So werden zum Beispiel ältere Modelle zwar elektronisch gesteuert, was konkret bedeuten könnte, dass Lamellen mit einer bedruckten Fläche ihre Position auf der Tafel wechseln können, woraus ein anderes Verkehrszeichen entsteht, aber sie verfügen über keine elektronisch-optischen Komponenten, wie LEDs.

Diese Modelle werden bei Nacht von außen oder in wenigen Fällen von innen beleuchtet, um die Sichtbarkeit zu gewährleisten. Retroreflektierende Folien sind hier ebenfalls möglich.

Moderne Versionen können vor allem in den zuletzt genannten Kriterien punkten, da sie durch (voll-)grafische Oberflächen, wie LCDs (Liquid Crystal Displays), viel flexibler sind. Diese Displays sind in den letzten Monaten und Jahren in der Produktion rentabler und für den Endverbraucher günstiger geworden, weshalb man sie nun öfters vorfindet, als das noch vor drei Jahren der Fall war. Man stelle sich einen großen Fernseher oder Computermonitor vor, der nicht so hochauflösend ist, aber unmissverständlich ein Verkehrszeichen wiedergibt. Diese Tafeln benötigen keine externen Lichtquellen, um bei schlechten Sichtverhältnissen erkennbar zu sein, denn die roten Symbole und Schriften stechen penetrant in die Augen. Dies kann in wenigen Fällen auch unangenehm werden.

Eine weitere Variante kennt man von alten und großen Bahnhöfen und Flughäfen, wo über den Köpfen der Fahrgäste und Besucher oft eine riesige Tafel mit unzähligen einzelnen Elementen thront, die je nach Bedarfsfall diese Komponenten durch die Luft wirbeln lässt, bis wieder ein sinniges und neues Schriftbild entsteht. Diese Anlagen sind kosten- und platzintensiv, weshalb sie in Neubauten nicht mehr verwendet werden.

Eines haben jedoch alle diese Anlagen gemeinsam: Sie werden von (Kontroll-)Stationen aus gesteuert, was eine schnelle Anspassungen ermöglicht, falls dies erforderlich sein sollte.

Verkehrstelematik - Ein umstrittenes Thema

Die Verkehrstelematik verknüpft drei Themen und Wörter: Verkehr, Telekommunikation und Informatik. Prinzipiell ist das ein guter Ansatz, um heutzutage den Straßenverkehr zu revolutionieren, dennoch scheitert dieses Vorhaben meistens an der Umsetzung. Einer der Gründe ist das fehlende Wissen bzw. fehlende qualitative Daten zu den Subjekten Straße und Straßenverkehr.

Mit der Verkehrstelematik wir der Versuch gemacht, den Straßenverkehr zu bändigen, koordinieren und kontrollieren.

Die Politik und Wirtschaft (ausgenommen Mineralölkonzerne) ist bestrebt diese Systeme einheitlich bundes-/europaweit einzusetzen, um Staus zu verhindern, Kraftstoff zu sparen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, was im allgemeinen eine Steigerung der Effizienz der Verkehrsinfrastruktur bedeutet.

Einsatzgebiete der elektronischen Beschilderung

Meistens trifft man auf Autobahnen auf diese Systeme, da diese ein sehr dichtes und hohes Verkehrsaufkommen haben, was oftmals zu Unfällen und außerplanmäßigen Ereignissen führt. So muss der Verkehr auf schnellstem Wege möglichst sicher umgeleitet, ausgebremst oder komplett zum Erliegen gebracht werden.

Auch in großen Städten lassen sie sich finden. Von elektronischen Tafeln lassen Informationen zu Parkmöglichkeiten, Straßenbahnverbindungen und Umleitungen entnehmen, was bei Beachtung eine Menge Zeit, Treibstoff und Nerven sparen kann.

Bild: Ralf Dierenbach (Autobahn N7, Thurgau)

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