Innenbeleuchtete Schilder - Permanente Beleuchtung für jede Art von Verkehr
Innenbeleuchtete Schilder bestehen aus (halb-)durchsichtigen Materialien, meistens Acryl, die in Kastenform, mit Hilfe von starken Glüh- oder Halogenlampen bzw. Leuchtstoffröhren ausgeleuchtet werden. Die Folien mit denen sie beklebt oder bedruckt werden, sind ebenfalls, wenn auch mit Farbe, transparent, so, dass auch das Licht hindurchscheinen kann und die darauf enthaltenen Piktogramme gut erkennbar sind.
Vorteile dieser Schilder
Da diese Schilder ein permanent gleichbleibend helles Licht aussenden, sind sie nicht nur für Verkehrsteilnehmer mit eigener Lichtquelle, im Falle von reflektierenden Schildern, gut zu erkennen. Auch Passanten können bei Nacht problemlos auf die Verkehrszeichen hingewiesen werden.
Ein weiterer Vorteil ist die frühe Sichtbarkeit der ausgeleuchteten Schilder, da nicht in unmittelbarer Nähe Licht auf sie fallen muss und sie somit auch schon erkennbar sind, bevor sie mit Licht bestrahlt werden oder man direkt auf sie zufährt.
Nachteile dieser Schilder
Bedingt durch ihre Größe und das hohe Eigengewicht, müssen sie an besonders tragfähigen Vorrichtungen installiert werden, da sie vor allem dem Wind eine größere Angriffsfläche bieten. Um Schäden an Verkehrsteilnehmern und der Beschilderung zu vermeiden, müssen diese Tragevorrichtungen auch Naturereignissen, wie schnellen Winden und Erdbeben, Stand halten.
Ein weiterer Nachteil liegt in einer Eigenschaft des Lichtes. Durch die farbige Front des Kastens kann eine Minderung der Leuchtdichte auftreten, was zur Folge hätte, dass das Piktogramm partiell oder gänzlich schlechter zu erkennen ist. Dem wird allerdings momentan durch Neuentwicklungen vorgebeugt.
Außerdem muss die Leuchtdichte an die Umgebungshelligkeit angepasst werden, um eine Überblendung der Schilder zu vermeiden.