Typenschilder - Sicherungs- und Prüfmerkmal
Ein Typenschild - oder auch Leistungsschild genannt - ist ein wichtiger Bestandteil diverser Produkte. Es beinhaltet Informationen zu der Herstellung, Verwendung und dem Import eines Produktes, was mit dessen Hilfe identifiziert, beschrieben oder klassifiziert werden kann.
Gesetzlich vorgeschriebene Inhalten pranken auf diesen Schildern, die vor allem auf elektrischen und mechanischen Erzeugnissen vorkommen. Sie werden mit dem Objekt verschweißt, vernietet, direkt in metallische Oberflächen eingeprägt oder manchmal auch einfach aufgeklebt. Meistens befinden sie sich auf Einzelfertigungen und haben mit deren Prüfung zu tun.
Auch als Privatmann lassen sich solche Schilder in kleinen Stückzahlen kaufen und selbst beschriften. Diese werden dann auf leichten vorgedruckten Aluminiumplatten ausgeliefert. Vgl. auch Produktkennzeichnung.
Offizielle Anerkennung ist notwendig
Viele Typenschilder müssen von offizieller Stelle anerkannt und mit einem Prüfsiegel versehen werden, damit sie gültig werden und das Produkt verkauft, verwendet oder importiert/exportiert werden darf. Je nach Branche und Einsatzzweck unterscheiden sich hier die Vorschriften.
Prüfsiegel werden dann zur Bestätigung der bestandenen Prüfung darauf angebracht. Man kann sich das in etwa wie bei der TÜV-Prüfung eines Fahrzeuges vorstellen. Sicherheitsrelevante Merkmale haben hier oberste Priorität. Danach folgt die Funktionstechnik.
Das geprüfte Produkt wird dann in einen Prüfungskatalog aufgenommen.
Sicherheit vor Fälschung
Um Sicherheit vor Fälschung des Typenschildes zu haben, werden die Angaben in die Plaketten gestanzt. Bei Serienproduktionen sind sie hauptsächlich vorgedruckt, um Zeit zu sparen. Lediglich die Seriennummer wird noch eingestanzt.
Mit dem Produkt vernietet, lassen sie sich nicht mehr ohne Weiteres entfernen. Eine Beschädigung der Anbringung und des Schildes wären die Folge.