Wer nicht wirbt, stirbt ...
oder ähnlich heißt es in der Werbewirtschaft. Zwar sind die Werbebotschaften in Europa teilweise noch etwas dezenter als in Japan oder den USA, aber auch hierzulande werden die Schilder größer, bunter, leuchtender und einfallsreicher.
Manche Schilder, wie das nebenstehende OBI-Schild sind riesig und damit von weitem zu sehen. Ähnliches sehen wir auf deutschen Autobahnen: überdimensionierte Tankstellen- oder Fastfood- Werbeschilder sollen uns von der Autobahn locken.
Leuchtreklame
Leuchtreklame ist das, was viele Großstädte bei Nacht nahezu taghell ausleuchtet. Das kann man z.B. auch in Las Vegas beobachten, was diese Stadt zu einer sehr guten Einnahmequelle für Energiekonzerne werden lässt.
Blinkende Laufschriften, grelle Neonröhren und leuchtende Gebäudefassaden. All das wirkt sehr reizend, sowohl im negativen und auch positiven Sinne, und zielt auf einen bestimmten Effekt beim Betrachter ab. Je größer und heller das Schild, desto eher wird die Reklame wahrgenommen.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist diese Form der Werbung nicht mehr wegzudenken, da sie sehr vielseitig und auch bei Dunkelheit zu sehen ist, was sie vor allem für Unternehmen interessant macht, die abends oder nachts arbeiten, wie das bei Kinos, Bars und Discotheken der Fall ist.
Plakatwerbung
Es ist an jeder Straßenecke zu finden und "verziert" ganze Wände oder Litfaßsäulen - das Plakat.
Darauf finden sich Angebote von Händlern, Konzerttermine oder das Bild eines knusprigen Brötchens des Bäckers um die Ecke. Viele mittelständische Unternehmen finden hierin eine günstige Alternative zu teurer Radio- oder TV-Werbung. Meistens sind die Plakate so groß, dass man sie auch aus einem fahrenden Fahrzeug heraus innerhalb der Stadt betrachten kann.
Mit vielen knalligen Farben und Formen gespickt, stechen sie einem Passanten sofort ins Auge.